Errechnung der Druckfestigkeit (p) bei bekannter Wanddicke (t) und gegebenem Außendurchmesser (D):
p = (Wd x 20 x K/S) : (Ad-Wd)
Errechnung der Wanddicke (t) bei gegebener Druckfestigkeit (p) und Außendurchmesser (D):
Wd = (OD x p) : (20 x K/S + p)
D =Außendurchmesser in mm t = Wanddicke in mm
p =Druckfestigkeit in bar K/S = zuläss.Beanspruchung in N . mm—2
Zulässige Beanspruchung des Borosilicatglases 3,3 SIMAX® : K/S = 7 N . mm-2 gemäß der Norm ČSN EN 1595: Druckgefäße aus Borosilicatglas 3,3; Allgemeine Grundsätze für Konstruktion, Herstellung und Prüfung.
Die Druckfestigkeit (p) beeinflusst unter anderem:
Die genaue Errechnung kann im Bedarfsfall der Hersteller erstellen.
Weiter muss berücksichtigt werden:
Beständigkeit gegen Temperaturwechsel ist laut ISO 718 der Unterschied zwischen dem heißen Testkörper und dem kalten Wasserbad (Zimmertemperatur), wobei 50 % der Proben erste Anrisse zeigen, wenn sie schnell ins Wasserbad eingetaucht werden. Die Temperatur- beständigkeit bei Rohren, Kapillaren und Stäben ist abhängig von der Wanddicke, Form und Größe der gekühlten Fläche, dem Oberflächenzustand, der Spannung u. der Endbearbeitung. Ungleichmäßiges, schnelles Erwärmen oder Abkühlen führt wegen der entstandenen Spannung leicht zum Springen. Es wird empfohlen, den Temperaturunterschied 120 °C nicht zu überschreiten. Bei stärkeren Wänden ist dieser Temperaturunterschied auf niedrigere Werte beschränkt. Für Beispiele der Beständigkeit gegen Temperaturänderungen der Rohre und Stäben aus Borosilicatglas 3.3. SIMAX® sind einige Messwerte angegeben. Diese Werte können als Kennziffern erachtet werden, zwischen den Teilen mit gleichen Abmessungen sind wesentliche Unterschiede möglich:
