Eichen:
Ist in der Eichordnung für den öffentlichen Verkehr gesetz- lich festgelegt. Es bestimmt den genauen Inhalt des Glas- es, durch Eichblasen die in das Glas eingedrückt werden. Das staatliche Eichamt für Glasgefäße ist in Wertheim am Main.

 

 

 

 

Entspannung:
Sie erfolgt im Kühlofen direkt nach der Produktion in Form von langsamer Abkühlung. Das Tempo und die Dauer muss je nach Größe und Wanddicke der eingelegten Stücke abgestimmt werden.

Facettenschliff (auch Flächenschliff):
Schliffart, bei der mit einer planen Schleifscheibe mit aneinander gereihten Schleifflächen gearbeitet wird. Beim Facettieren wird Glas mit einem geometrischen Oberflächenschliff versehen.

 

Fadengläser (auch Bandgläser):
Glasveredelung bei der auf den noch heißen, aber sonst fertig geblasenen Glasgegenstand farbige oder klare Glasfäden bzw. –bänder aufgelegt werden, die dabei auch
                                                               gleich mit einschmelzen.

 

Feuerpolitur:
Das nochmaliges Erhitzen und Abkühlen im Kühlofen, wird vor allem bei Pressglas ange- wendet.

 

Flachglas:
Oberbegriff für die in flacher Form produzierten Gläser, die farblos oder auch farbig sein können.

 

Floatglas:
Hergestellt mit Hilfe des Floatglas-Verfahrens. Bei diesem Verfahren schmilzt Flachglas auf einem flüssigen Zinnbad (Floatbad). Floatglas zeichnet sich durch eine plane Oberfläche aus und wird als Fensterglas verwendet.

 

Flusssäure:
Eine Säure, die Glas sofort und konzentriert angreift. Unerlässliches Hilfsmittel für Ätzdekorationen bei Glas.

 

Freiblasen:
Einem Objekt durch Drehen, Schwenken und Schleudern eine Form geben.