Hafen:
Ein hitzebeständiges Keramikgefäss, in dem das Gemen- ge geschmolzen und aus dem das geschmolzene Glas für die Gestaltungsarbeit mit der Glasmacherpfeife entnom- men wird. Das Fassungsvermögen eines Hafens beträgt 120 - 600 kg.

 

Hafenofen:
Eine Ofenanlage, die aus feuerfester Schamotte hergestellt ist. In sogenannten  Häfen wird das Gemenge
                                                                zu Glasmasse geschmolzen. Der Ofen wird durch Gas, Öl
                                                               oder Strom geheizt.

 

Hartglas:
Spezialglas, das schwer schmelzbar ist.

 

Hefteisen:
Eisenstab an dem das Glas heftet. Es wird direkt nach dem Absprengen von der Glasmacherpfeife bei der Weiterverarbeitung von weichem Glas verwendet.

 

Hohlglas:
Alle Glasformen, bei denen eine Wand einen Hohlraum umgibt (Beispiele: Trinkgläser, Flaschen und Vasen).

 

Hütte:
Bezeichnung glasherstellender Industriewerke. Der Begriff geht aus einer Zeit hervor als Glas noch in den Wäldern, nahe dem Holz produziert wurde.

 

Hüttentechniken:
Bearbeitungs- und Dekorationsverfahren, die am heißen Glas statt finden.

Irisierung:

1. Ein Glasmangel, der durch Beschlag entstehen kann. Die Oberfläche erscheint dabei in Regenbogenfarben. Dies wird durch unterschiedliche Lichtreflexe der Vorder- und Rückenseiten der zersetzten Glasschichten verursacht.

2. Dekoration, die durch Aufstäuben von Metallsalzen auf das noch glühende Glas erzeugt werden.