Baryt (Schwerspat):
Baryt wird anstelle von Kalk in optischen Gläsern verwendet.

 

Batzen:
Ein Glasposten wird mit Pfeife aus dem Hafen entnommen und dann zum Kölbel aufgeblasen.

 

Beizen:
Eine Veredelungstechnik zur Verfärbung der Glasoberfläche. Die Beizmasse wird in die Oberfläche eingeschmolzen.

 

Beschlag:
Niederschlag von Wasser auf eine Glasoberfläche, auch als  Trübungserscheinungen bekannt. Trübungen werden verursacht durch Lösung alkalischer Bestandteile.

 

Blasen:
Sind ein sichtbarer Glasfehler, der durch mangelhafte Läuterung während der Glasschmelze entsteht. Blasen werden aber auch als Veredelungstechnik genutzt. Eine „Blase“ jedoch nennt man die an der Glamacherpfeife aufgeblasene Glasform.

 

Blasenglas:
Es wird auch als Schaumglas bezeichnet. Die Glasmasse wird schon während des Schmelzvorganges im Hafen mit Luftbläschen durchsetzt und durch Mundblasen ausgearbeitet.

 

Bleiglas:
Glas mit Bleioxidzusatz, das 1676 von George Ravenscroft erfunden wurde.

 

Bleikristallglas:
Es besteht aus mind. 24% Bleioxid, ist durch ein Etikett mit entsprechender Beschriftung gekennzeichnet und wurde 1675 in England mit 36% Bleioxidzusatz erfunden. Bleikristallglas weist eine hohe Lichtbrechung auf und eignet sich gut für Verzierungen durch Schliff und Gravur.

 

Blindwerden:
Ein versteckter Glasfehler, der durch eine zu feuchte Lagerung verursacht wird.

 

Borosilikatglas:
Dieses Glas besitzt eine hohe Beständigkeit gegen chemische Einwirkungen und Temperaturunterschiede. Es wird vor allem für Koch-, Brat- und Backgeschirre sowie als Laborglas verwendet.

 

Brillantschliff:
Ein rautenförmiger Schliff, der besonders bei Bleikristallgläsern beliebt ist (auch Steinschliff genannt).